Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang Südkorea: Aktuelle Uhrzeit, Zeitzone und Zeitverschiebung

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Südkorea

Austragungsort: Wo finden die Olympischen Winterspiele 2018 statt?

Pyeongchang, Südkorea

Das internationale olympische Komitee, kurz IOC, hat die Olympischen Winterspiele 2018 an die Stadt Pyeongchang in Südkorea vergeben. Es ist das zweite Mal in der Geschichte des Landes, das es Olympische Spiele austragen darf.

Stattfinden werden die Spiele im Februar 2018. Bereits 2010 und 2014 hatte sich die südkoreanische Stadt um die Ausrichtung des Wettbewerbs beworben, war aber in der Bewerbung gescheitert. Die Wettkämpfe sollen an sechs verschiedenen Orten rund um Pyeongchang stattfinden.

Neben Pyeongchang hatten sich auch die deutsche Stadt München und Annecy aus Frankreich um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 beworben. Sie unterlagen bei der offiziellen Vergabe der Spiele am 6. Juli 2011 dem Konkurrenten aus Südostasien.

Karte: Pyeongchang, Südkorea

Wann findet Winter Olympia 2018 statt?

Die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang beginnen am 9. Februar 2018 mit der Eröffnungsfeier im Olympiapark Hoenggye. 16 Tage darauf, am 25. Februar, wurden sämtliche Entscheidungen getroffen, und die Spiele sind beendet.

Wann findet die Abschlussfeier statt?

Die Abschlussfeier der Olympischen Spiele findet am Abend des 25. Februar 2018 statt, und zwar am gleichen Ort, an dem auch die Eröffnungsfeier über die Bühne ging: im Olympiapark Hoenggye. Dabei werden die Hymnen von Südkorea (als Veranstalter), Griechenland (als Geburtsstätte der Olympischen Spiele) und China (als nächstes Veranstaltungsland) sowie die Olympische Hymne zu hören sein.

Wie viele Wettbewerbe gibt es?

Im Rahmen der Olympischen Spiele 2018 werden die Athleten in 7 Sportarten, 15 Disziplinen und 102 Veranstaltungen antreten und um Medaillen kämpfen. Neu im Olympischen Programm sind im Jahr 2018 folgende Wettbewerbe: Ski Alpin – Mixed Team Event, Curling – Mixed Doppel, Eisschnelllauf – Massenstart (Männer und Frauen) sowie Snowboard – Big Air. Der Parallelslalom im Snowboard wurde gestrichen.

Welche Winter-Disziplinen bzw. Sportarten sind olympisch?

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 werden Medaillen in sieben Sportarten und 15 Disziplinen vergeben. Diese Anzahl ist gegenüber der letzten Veranstaltung vor vier Jahren unverändert geblieben.

Die Menge an Wettbewerben und somit an Medaillenentscheidungen hat sich jedoch sehr wohl geändert. Sie wurde nämlich von ursprünglich 98 Bewerbe auf 102 Bewerbe erhöht.

Während der Parallelslalom im Snowboard aus dem Programm genommen wurde, kamen der Mixed Team Event im Ski Alpin, das Mixed Doppel im Curling, der Massenstart im Eisschnelllauf sowie der Big Air im Snowboard hinzu.

Die meisten Entscheidungen finden im Eisschnelllauf statt, gefolgt von Skilanglauf und Ski Alpin bzw. Biathlon. 5 Disziplinen werden auf Pisten bzw. Loipen ausgetragen, 3 Disziplinen im Eiskanal, 5 Disziplinen auf Eis und 2 Disziplinen auf Schanzen (inklusive der Nordischen Kombination, die zusätzlich auf der Loipe stattfindet).

Welchen Ursprung haben die Olympischen (Winter-)Spiele?

Die Olympischen (Winter-)Spiele haben ihren Ursprung im antiken Griechenland. Aufzeichnungen belegen, dass schon 776 v. Chr. in Olympia auf der Halbinsel Peloponnes regelmäßige Wettkämpfe zu Ehren der Gottheiten, insbesondere zu Ehren des Zeus, stattfanden. Sie waren Vorläufer und Vorbild der Panhellenischen Spiele, die in einem vorgegebenen zeitlichen Rhythmus in Olympia, Delphi, Korinth und Nemea ausgetragen wurden.

Ihr Zweck bestand auch darin, die beständig miteinander in Konflikt stehenden Stadtstaaten zu einen. Der sportliche Wettstreit war als Mittel zur Völkerverständigung gedacht, während der Spiele herrschte Waffenruhe. Mit der Eroberung Griechenlands durch die Römer setzte jedoch der allmähliche Niedergang der Panhellenischen Spiele ein und später wurden die Sportstätten in Olympia durch eine Naturkatastrophe zerstört.

Der Gedanke der Völkerverständigung prägte auch die Wiederbelebung der Olympischen Spiele am Ende des 19. Jahrhunderts. Bei den Spielen vor und nach dem Ersten Weltkrieg standen neben den klassischen Sommersportarten vereinzelt auch Wintersportbewerbe (Eiskunstlauf, Eishockey) auf dem Programm. Die Idee zur Austragung Olympischer Winterspiele kam bereits früh auf und wurde über viele Jahre hinweg vehement diskutiert.

Viktor Gustav Balck, Gründungsmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und zugleich Initiator und Hauptorganisator der Nordischen Spiele, fürchtete die Konkurrenz. Um Olympische Winterspiele zu verhindern, wirkte er beharrlich und erfolgreich auf Pierre de Coubertin, den langjährigen Präsidenten des IOC, ein. Erst nachdem Coubertin 1925 als Präsident abdankte, war der Weg für eigene Olympische Winterspiele frei.

Zeitplan und Zeitverschiebung zu Deutschland?

Zeitverschiebung

Austragungsort der 23. Olympischen Winterspiele vom 9. bis zum 25. Februar 2018 ist Pyeongchang in Südkorea. Die zahlreichen Bewerbe in den 15 Sportarten werden zwischen 9 und 21 Uhr 30 Uhr gestartet. Das bedeutet für die wintersportbegeisterten TV-Zuseher in Deutschland bisweilen, entweder sehr früh aufzustehen oder gar nicht erst zu Bett zu gehen.

Was die Weltzeit betrifft, so liegt Deutschland in der Zeitzone UTC+1 und Südkorea in der Zeitzone UTC+9. Neun Uhr morgens in Pyeongchang ist demnach ein Uhr nachts in Deutschland. Wenn ein Bewerb – wie z. B. das Teamspringen auf der Großschanze am 19. Februar – um 21 Uhr 30 beginnt, dann fängt in Deutschland gerade der frühe Nachmittag an.

Tabelle mit Uhrzeiten im direkten Vergleich

Zeitverschiebung zwischen
Deutschland und Korea

Zeitplan

Biathleten und Skispringer kommen abends zum Einsatz, Langläufer und Nordische Kombinierer steigen am Nachmittag in ihre Wettkämpfe ein, also dann, wenn in Deutschland für gewöhnlich der erste Kaffee getrunken wird. Die Eiskunstlaufkonkurrenzen sowie die Snowboard- und Ski Alpin-Läufe beginnen jeweils am Vormittag.

Eisschnelllauf und Shorttrack finden ohne Ausnahme abends statt, die Rodel-, Bob-, Skeleton-, Freestyle-Skiing- und Curlingbewerbe spielen sich sowohl vormittags als auch abends ab und das Eishockeyfinale wird wie üblich am Schlusstag (MEZ: 7 Uhr) angepfiffen. Die Entscheidungen in den Sportarten sind gut und gleichmäßig verteilt, für dauerhafte Spannung ist gesorgt.

Wo wird Olympia (im TV) übertragen?

Die Olympischen Winterspiele 2018 werden sowohl auf Eurosport, DMAX und TLC als auch auf den Sendern ARD und ZDF zu sehen sein.

Eurosport gehört wie DMAX und TLC zum Medienunternehmen Discovery, das vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die TV-Rechte für die Spiele in Pyeongchang erworben hat. Das IOC hat sich dabei vertraglich ausbedungen, dass mindestens 100 Stunden Übertragung frei empfangbar sein müssen. Dafür werden Eurosport 1, DMAX und TLC sorgen. Insbesondere dann, wenn deutsche Athletinnen und Athleten um Medaillen kämpfen, ist Eurosport 1 live vor Ort dabei.

Die Eisschnelllaufbewerbe bilden den Schwerpunkt der Übertragungen von DMAX und der Sender TLC konzentriert sich auf den Eiskunstlauf. Was den Eishockeysport anbelangt, so sind dessen Anhänger bei Eurosport 2 am besten aufgehoben. Jene, die ein Abonnement bei der Plattform Eurosport Player besitzen, haben Zugang zu allen Eurosportkanälen und können ihre Lieblingsbewerbe live oder zeitversetzt mitverfolgen. Das gesamte Programm von Eurosport 1 ist auch via Livestream verfügbar.

Übertragung bei ARD und ZDF

Nach zähen Verhandlungen mit Discovery sicherten sich die ARD und das ZDF die Sublizenzrechte für die Olympischen Winterspiele 2018 (und für die darauffolgenden Sommer- und Winterspiele 2020, 2022 und 2024). Die beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter werden die gewohnte Qualität bieten, aber voraussichtlich nicht alle wichtigen Entscheidungen live senden. Auf jeden Fall werden sie zusammen mit Discovery umfassend, detailliert und unterhaltsam aus Pyeongchang berichten.